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BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 18.7.2006, B 1 KR 24/05 R
Donald - Thema Gerichtsentscheidungen zum Seitenthema


Krankenversicherung - Prozessführungsbefugnis - Versicherter - Kostenerstattung von ambulanter psychotherapeutischer Behandlung bei nicht zugelassenem Leistungserbringer wegen fehlender Sicherstellung der Versorgung durch zugelassene Leistungserbringer

Leitsätze

1. Ein Versicherter, der seinen Anspruch auf Kostenerstattung nach § 13 Abs 3 SGB 5 abtritt, bleibt allein berechtigt, prozessual die Feststellung dieses Anspruchs zu betreiben.

2. Versicherte können Kostenerstattung wegen Systemversagens auch in den Fällen nur bei fehlender Sicherstellung der Versorgung durch zugelassene Leistungserbringer beanspruchen, in denen sie sich ab 1.1.1999 von Therapeuten behandeln lassen, die bis zum 31.12.1998 auf Kostenerstattungsbasis tätig waren, als Psychotherapeuten approbiert sind und deren rechtzeitig gestellte Anträge auf Zulassung oder Ermächtigung zur Zeit der Behandlung noch nicht bestands- oder rechtskräftig abgelehnt wurden.


Veröffentlicht von Donald am Dienstag, 01. Januar 2008 (225 mal gelesen)
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BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 3.8.2006, B 3 KR 25/05 R
Donald - Thema Gerichtsentscheidungen zum Seitenthema


Krankenversicherung - Hilfsmittel <hier sog Vojta-Liege> - Sicherung der ärztlichen Behandlung

Leitsätze

Ein Hilfsmittel iS der gesetzlichen Krankenversicherung muss nicht auf den Körper des Versicherten einwirken; es dient auch dann der Sicherung der ärztlichen Behandlung, wenn es die häusliche Behandlung durch eine Hilfsperson ermöglicht oder erheblich erleichtert (hier: sog Vojta-Liege).


Veröffentlicht von Donald am Dienstag, 01. Januar 2008 (220 mal gelesen)
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BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 3.8.2006, B 3 KR 24/05 R
Donald - Thema Gerichtsentscheidungen zum Seitenthema


Krankenversicherung - Kostenerstattung - selbstbeschaffte Leistung im Rahmen der häuslichen Krankenpflege <hier Insulininjektionen> - Sekundärhaftung des Versicherten gegenüber Pflegedienst - Sonderrechtsnachfolge - laufende Geldleistung - Verbot - nachteilige Vereinbarung

Leitsätze

Dem Anspruch eines Versicherten gegen die Krankenkasse auf Erstattung der Kosten für die Selbstbeschaffung von unaufschiebbaren Leistungen der häuslichen Krankenpflege (hier: Insulininjektionen) steht nicht entgegen, dass der Versicherte sich gegenüber dem Pflegedienst schon vor der Entscheidung der Krankenkasse zur Zahlung der Vergütung verpflichtet hat, falls die Krankenkasse die Bewilligung der Pflegemaßnahmen als Sachleistung ablehnen sollte (Weiterführung von BSG vom 24.9.1996 - 1 RK 33/95 = BSGE 79, 125 = SozR 3-2500 § 13 Nr 11, BSG vom 25.9.2000 - B 1 KR 5/99 R = SozR 3-2500 § 13 Nr 22 und BSG vom 19.6.2001 - B 1 KR 23/00 R = SozR 3-2500 § 28 Nr 6).


Veröffentlicht von Donald am Dienstag, 01. Januar 2008 (221 mal gelesen)
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BUNDESSOZIALGERICHT Beschluß vom 3.8.2006, B 3 KR 1/06 S
Donald - Thema Gerichtsentscheidungen zum Seitenthema


Krankenversicherung - Notwendigkeit einer Krankenhausbehandlung - Dauerbehandlung - Vertrag zwischen Krankenhaus und Krankenkasse hinsichtlich Betreuungspflichten


Veröffentlicht von Donald am Dienstag, 01. Januar 2008 (215 mal gelesen)
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BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 13.9.2006, B 12 KR 5/06 R
Donald - Thema Gerichtsentscheidungen zum Seitenthema


Kranken- und Pflegeversicherung - Beitragspflicht von Kapitalleistungen aus einer als Direktversicherung vor 2004 abgeschlossenen Lebensversicherung - Verfassungsmäßigkeit

Leitsätze

Eine ab dem Jahr 2004 fällig werdende Leistung aus einer im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung abgeschlossenen Direktversicherung ist ab diesem Zeitpunkt als Versorgungsbezug auch dann zur Bemessung der Krankenversicherungsbeiträge des pflichtversicherten Rentners heranzuziehen, wenn der Lebensversicherungsvertrag vor 2004 abgeschlossen wurde.
Veröffentlicht von Donald am Dienstag, 01. Januar 2008 (235 mal gelesen)
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BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 26.9.2006, B 1 KR 3/06 R
Donald - Thema Gerichtsentscheidungen zum Seitenthema


Krankenversicherung - neuropsychologische Therapie gehörte in 2003/2004 nicht zum Leistungskatalog - Voraussetzungen für Kostenerstattungsanspruch - neue Behandlungsmethode - Erlaubnisvorbehalt - krankenversicherungsrechtlich auszufüllender Rechtsbegriff - Leistungspflicht im Rahmen der stationären Versorgung - keine Übertragbarkeit auf ambulante Versorgung - keine Ausdehnung der BVerfG-Entscheidung vom 6.12.2005 auf weitläufigere Bereiche

Leitsätze

Die neuropsychologische Therapie gehörte in den Jahren 2003/2004 nicht zum Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung.


Veröffentlicht von Donald am Dienstag, 01. Januar 2008 (237 mal gelesen)
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BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 26.9.2006, B 1 KR 20/05 R
Donald - Thema Gerichtsentscheidungen zum Seitenthema


Krankenversicherung - Voraussetzungen für Kostenübernahme von Fahrkosten bei ambulanter Behandlung seit 1.1.2004 - Zurverfügungstellung der Leistungen nach Maßgabe eines allgemeinen Leistungskatalogs unter Beachtung des Wirtschaftlichkeitsgebotes und der Eigenverantwortung verstößt nicht gegen Verfassungsrecht - keine Prüfung - anderweitiger Leistungsanspruch <hier Sozialhilfe>

Leitsätze

Eine Krankenkasse hat Fahrkosten zur ambulanten Behandlung ab Januar 2004 nur zu übernehmen, wenn Versicherte krankheitsbedingt mit hoher Behandlungsfrequenz über einen längeren Zeitraum behandelt werden und ihre Beförderung zur Vermeidung von Schaden an Leib und Leben unerlässlich ist.


Veröffentlicht von Donald am Dienstag, 01. Januar 2008 (229 mal gelesen)
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BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 26.9.2006, B 1 KR 14/06 R
Donald - Thema Gerichtsentscheidungen zum Seitenthema


Krankenversicherung - kein Anspruch auf Leistungen außerhalb des Leistungskatalogs bei Geltendmachung hochgradiger akuter Suizidgefahr - Nichtanwendung des Fertigarzneimittels "Cabaseril" bei Restless-Legs-Syndrom auch im Rahmen des Off-Label-use - Vorliegen von hinreichender Erfolgsaussicht - Restless-Legs-Syndrom stellt keine lebensbedrohliche oder regelmäßig tödlich verlaufende Erkrankung dar

Leitsätze

Macht ein Versicherter hochgradig akute Suizidgefahr geltend, kann er regelmäßig eine spezifische Behandlung etwa mit den Mitteln der Psychiatrie beanspruchen, nicht aber Leistungen außerhalb des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenversicherung.


Veröffentlicht von Donald am Dienstag, 01. Januar 2008 (204 mal gelesen)
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BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 28.9.2006, B 3 P 3/05 R
Donald - Thema Gerichtsentscheidungen zum Seitenthema


Leistungen der privaten Pflegeversicherung im EU-Ausland - Kostenprivilegierung für Sonderrechtsnachfolger

Leitsätze

1. Ein deutsches Versicherungsunternehmen ist zur Gewährung von Leistungen der privaten Pflegeversicherung (hier: häusliche Pflegehilfe) an einen Unionsbürger im EU-Ausland nicht verpflichtet, wenn entsprechende Leistungen bei einem Wohnsitz des Versicherten in Deutschland nicht zu erbringen wären.

2. Bei der Kostenentscheidung im Sozialgerichtsprozess wegen der Verfolgung von Ansprüchen aus der privaten Pflegeversicherung, die im Wege der Gesamtrechtsnachfolge auf einen Ehegatten übergegangen sind, findet die Privilegierung des § 183 S 1 SGG für Sonderrechtsnachfolger entsprechende Anwendung.


Veröffentlicht von Donald am Dienstag, 01. Januar 2008 (248 mal gelesen)
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BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 28.9.2006, B 3 KR 28/05 R
Donald - Thema Gerichtsentscheidungen zum Seitenthema


Krankenversicherung - Aufnahme eines neuen Hilfsmittels in das Hilfsmittelverzeichnis - Nachweis des therapeutischen Nutzens - Abgrenzung zwischen Hilfs- und Verbandmittel - Rechtsmitteleinlegung durch nur einen Teil der Streitgenossen - kombinierte Anfechtungs- und Verpflichtungsklage - Klageänderung - CE-Kennzeichnung

Leitsätze

1. Die Aufnahme eines neuen Hilfsmittels in das Hilfsmittelverzeichnis der Krankenkassen setzt nicht voraus, dass es bereits aufgenommenen Hilfsmitteln klinisch überlegen oder preisgünstiger ist.

2. Zum Nachweis des therapeutischen Nutzens eines neuen Hilfsmittels, das ein "gelistetes" Hilfsmittel oder ein Verbandmittel ersetzen kann.

3. Zur Abgrenzung zwischen Hilfsmitteln und Verbandmitteln.


Veröffentlicht von Donald am Dienstag, 01. Januar 2008 (231 mal gelesen)
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Dipl.-Psychologin
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