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Sinbad - geballtes Wissen aus der Sozialmedizin - ein Besuch lohnt
Donald - Thema aktuelle News

Was ist " S I N D B A D " ?

S I N D B A D - die " Sozialmedizinische Informationsdatenbank für Deutschland"
ist ein Informationsangebot des Medizinischen Dienstes der Spitzenverbände der Krankenkassen
(MDS e.V.) für die Öffentlichkeit. Zielgruppe sind in erster Linie Patient(inn)en und die Versicherten
der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen, aber ebenso die verschiedenen Leistungserbringer im
Gesundheitssystem wie Ärztinnen/Ärzte, Mitarbeiter/innen von Pflegediensten, Heilmittelerbringer
(Physiotherapie etc.) und Anbieter anderer medizinischer Dienstleistungen, die Mitglieder der
Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versorgen.
Veröffentlicht von Donald am Samstag, 12. Januar 2008 (317 mal gelesen)
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BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 28.2.2007, B 3 KR 17/06 R
Donald - Thema Gerichtsentscheidungen zum Seitenthema


Krankenversicherung - Krankenhausbehandlung - Abgrenzung ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Krankenhausbehandlung bei Behandlung auf einer Intensivstation von weniger als 24 Stunden

Leitsätze

Zur Abgrenzung ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Krankenhausbehandlung bei Behandlung auf einer Intensivstation von weniger als 24 Stunden (Fortführung von BSG vom 4.3.2004 - B 3 KR 4/03 R = BSGE 92, 223 = SozR 4-2500 § 39 Nr 1).


Veröffentlicht von Donald am Samstag, 12. Januar 2008 (266 mal gelesen)
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BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 28.2.2007, B 3 KR 15/06 R
Donald - Thema Gerichtsentscheidungen zum Seitenthema


Krankenversicherung - Krankenhausbehandlung - Umfang der Vorleistung eines Krankenhauses für den Anspruch auf Vergütung einer stationären Behandlung - kein Anspruch auf weitere Vergütung für stationäre Behandlung eines nicht mehr behandlungsbedürftigen Patienten beim Fehlen einer geeigneten Unterkunft - Befugnis von Krankenhäusern zur Arzneimittelabgabe

Leitsätze

1. Zum Umfang der Vorleistung eines Krankenhauses für den Anspruch auf Vergütung einer stationären Behandlung im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung.

2. Der Umstand, dass bei einem nicht mehr behandlungsbedürftigen Patienten der Entlassung aus dem Krankenhaus das Fehlen einer geeigneten Unterkunft entgegensteht, begründet keinen Anspruch auf weitere Vergütung für stationäre Behandlung.

3. Zur Befugnis von Krankenhäusern zur Arzneimittelabgabe.


Veröffentlicht von Donald am Samstag, 12. Januar 2008 (249 mal gelesen)
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BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 28.2.2007, B 3 KR 12/06 R
Donald - Thema Gerichtsentscheidungen zum Seitenthema

 


Krankenhaus - Verpflichtung zur Herausgabe medizinischer Unterlagen an den MDK - Anspruch unterliegt vierjähriger Verjährungsfrist - Verjährungsfrist von vier Jahren gilt auch für Erstattung von zu Unrecht gezahlter Vergütung durch Krankenkasse an Krankenhausträger für Forderungen nach dem 31.12.2007 - Streitwertfestsetzung bei Klage einer Krankenkasse gegen einen Krankenhausträger auf Herausgabe von Behandlungsunterlagen

Leitsätze

1. Der Anspruch auf Herausgabe von Behandlungsunterlagen eines Krankenhauses an den MDK zur Prüfung der Richtigkeit der Abrechnung eines Behandlungsfalles steht nicht dem MDK, sondern der Krankenkasse zu. Der Anspruch unterliegt einer vierjährigen Verjährungsfrist.

2. Der Anspruch einer Krankenkasse gegen einen Krankenhausträger auf Erstattung einer zu Unrecht gezahlten Vergütung unterliegt auch nach dem 31.12.1999 einer vierjährigen Verjährung (Ergänzung zu BSG vom 12.05.2005 - B 3 KR 32/04 R = SozR 4-2500 § 69 Nr 1 sowie BSG vom 28.9.2006 - B 3 KR 20/05 R).

3. Zum Streitwert der Klage einer Krankenkasse gegen einen Krankenhausträger auf Herausgabe von Behandlungsunterlagen an den MDK im Rahmen der Prüfung der sachlichen Richtigkeit der Kostenrechnung.


Veröffentlicht von Donald am Samstag, 12. Januar 2008 (268 mal gelesen)
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BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 27.3.2007, B 1 KR 30/06 R
Donald - Thema Gerichtsentscheidungen zum Seitenthema


Krankenversicherung - keine Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung für Fertigarzneimittel - keine Rechtswirkungen ausländischer Arzneimittelzulassungen für Deutschland - Gewährung einer neuartigen Therapie mit einem Rezepturarzneimittel nur nach Empfehlung des GBA - kein Anspruch auf cannabinoidhaltige Arzneimittel zur Schmerztherapie - kein Seltenheitsfall und kein Systemversagen - kein verfassungsrechtlich begründeter Anspruch auf Arzneimittelversorgung


Veröffentlicht von Donald am Samstag, 12. Januar 2008 (253 mal gelesen)
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BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 27.3.2007, B 1 KR 17/06 R
Donald - Thema Gerichtsentscheidungen zum Seitenthema


Krankenversicherung - Verordnung von Arzneimitteln im Rahmen des Off-Label-Use - erweiterte Leistungspflicht der Krankenkassen bei sog Seltenheitsfall - Multiple Sklerose in sekundär-progredienter Verlaufsform keine lebensbedrohliche Krankheit iS der Rechtsprechung des BVerfG


Veröffentlicht von Donald am Samstag, 12. Januar 2008 (241 mal gelesen)
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BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 19.4.2007, B 3 P 8/06 R
Donald - Thema Gerichtsentscheidungen zum Seitenthema


Wiederholte Gewährung eines Zuschusses für eine noch behindertengerecht auszustattende Wohnung nach einem Umzug

Leitsätze

Der Umzug aus einer bereits mit einem Zuschuss behindertengerecht gestalteten Wohnung in eine erst noch behindertengerecht auszustattende Wohnung kann einen Anspruch eines pflegebedürftigen Versicherten auf einen zweiten Zuschuss für Maßnahmen zur Verbesserung seines individuellen Wohnumfeldes begründen.


Veröffentlicht von Donald am Samstag, 12. Januar 2008 (254 mal gelesen)
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BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 19.4.2007, B 3 P 6/06 R
Donald - Thema Gerichtsentscheidungen zum Seitenthema

 


Rückzahlung von Pflegegeld aus der privaten Pflegeversicherung wegen ungerechtfertigter Bereicherung - Leistungszusage als deklaratorisches Schuldanerkenntnis - Ausschluss von Einwendungen gegen die vertragliche Leistungspflicht

Leitsätze

1. Zum Anspruch eines Versicherungsunternehmens gegen einen Versicherten auf Rückzahlung von Pflegegeld aus der privaten Pflegeversicherung wegen ungerechtfertigter Bereicherung, wenn der - zum Ruhen des Leistungsanspruchs führende - Bezug einer das Pflegegeld übersteigenden versorgungsrechtlichen Pflegezulage bei der Beantragung der Leistung trotz ausdrücklicher Frage im Formblatt nicht mitgeteilt worden ist.

2. Zur Frage, in welchem Umfang die Leistungszusage eines Versicherungsunternehmens in der privaten Pflegeversicherung als deklaratorisches Schuldanerkenntnis Einwände gegen die vertragliche Leistungspflicht ausschließt.


Veröffentlicht von Donald am Samstag, 12. Januar 2008 (288 mal gelesen)
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BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 19.4.2007, B 3 P 1/06 R
Donald - Thema Gerichtsentscheidungen zum Seitenthema

 


Versicherte Kinder in der sozialen Pflegeversicherung

Leitsätze

Soweit ein Elternteil die Vorversicherungszeit als eine der Leistungsvoraussetzungen in der sozialen Pflegeversicherung erfüllt, gilt dies auch für dessen versicherte Kinder, ohne dass es darauf ankommt, ob ein Kind familienversichert oder aus anderen Gründen pflegepflichtversichert ist.


Veröffentlicht von Donald am Samstag, 12. Januar 2008 (243 mal gelesen)
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BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 19.4.2007, B 3 KR 9/06 R
Donald - Thema Gerichtsentscheidungen zum Seitenthema


Krankenversicherung - Hilfsmittel - Erschließung eines körperlichen Freiraums - Besuch von Ärzten und Therapeuten - kein behindertengerechter Umbau eines Pkw - größere Entfernungen wegen Besonderheit des Wohnorts oder wegen Auswahlfreiheit unter Leistungserbringern - Besuch - Selbsthilfegruppe - kein Behinderungsausgleich - neuer Antrag auf Hilfsmittelversorgung - erneute Prüfung der Tatbestandsvoraussetzungen

Leitsätze

1. Die durch ein Hilfsmittel der GKV gewährleistete Erschließung eines gewissen körperlichen Freiraums im Nahbereich der Wohnung ermöglicht es regelmäßig auch, bei Krankheit oder Behinderung Ärzte und Therapeuten aufzusuchen (Abgrenzung zu BSG vom 16.09.2004 - B 3 KR 19/03 R = BSGE 93, 176 = SozR 4-2500 § 33 Nr 7).

2. Soweit größere Entfernungen wegen der Besonderheiten des Wohnorts eines Versicherten oder aufgrund der Auswahlfreiheit bei der Arzt- bzw Therapeutenwahl zurückzulegen sind, begründet dies keinen Anspruch auf einen behinderungsgerechten Umbau eines PKW als Hilfsmittel.


Veröffentlicht von Donald am Samstag, 12. Januar 2008 (237 mal gelesen)
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